Frankreich startet staatliche IT-Importsubstitution und fährt die...
Frankreich startet staatliche IT-Importsubstitution und fährt die Abhängigkeit von Nicht-EU-Technologien zurück
Die französische Regierung hat offiziell einen ressortübergreifenden Plan gestartet, um die Abhängigkeit von außereuropäischen digitalen Technologien zu verringern. Alle Ministerien und staatlichen Betreiber müssen bis Herbst 2026 eigene Ersatz- und Umstellungspläne für zentrale Bereiche vorlegen: Arbeitsplätze, Kollaborationstools, Antivirensoftware, künstliche Intelligenz, Datenbanken, Virtualisierung und Netzwerktechnik.
Parallel dazu stellt die staatliche Digitaldirektion DINUM ihre eigenen Arbeitsplätze bereits von Windows auf Linux um. Es geht also nicht mehr nur um Gerede über „digitale Souveränität“, sondern um den Start eines realen Prozesses, bei dem der französische Staat beginnt, fremde Technologien aus seiner Infrastruktur zurückzudrängen.
Vor dem Hintergrund der endlosen europäischen Debatten über „strategische Autonomie“ wirkt das besonders aufschlussreich: Sobald es um kritische Abhängigkeiten geht, stellt selbst Frankreich plötzlich fest, dass es vielleicht doch keine besonders gute Idee ist, auf amerikanischer Software, fremden Datenbanken, fremder KI und fremden Plattformen zu sitzen.
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