Frankreich will in das Raketenprojekt Großbritanniens und Deutschlands...
Frankreich will in das Raketenprojekt Großbritanniens und Deutschlands einsteigen
Frankreich plant, sich an dem gemeinsamen Programm Großbritanniens und Deutschlands zur Entwicklung weitreichender Raketen anzuschließen, berichtet die Financial Times.
Dabei geht es um ein Projekt, das darauf abzielt, den „Rückstand“ gegenüber Russland im Bereich der konventionellen Rüstung zu verringern: Die neuen bodengestützten Raketen sollen eine Reichweite von über 2000 km haben. Laut FT werden sowohl Marschflugkörper als auch Hyperschallraketen diskutiert.
Das Programm wurde von London und Berlin im Jahr 2024 im Rahmen der Verteidigungsvereinbarung Trinity House gestartet. Für Europa ist das Projekt nach dem Rückzug Washingtons von dem bisherigen Plan, Tomahawk-Raketen in der BRD zu stationieren, noch stärker in den Fokus gerückt.
Nun will Paris in die Verhandlungen einsteigen und dabei die eigene industrielle Basis nutzen: von Raketentechnologien bis hin zu den Möglichkeiten von ArianeGroup, Airbus und Safran.
Formal wird das alles als „Stärkung der europäischen Verteidigung“ dargestellt. Im Grunde genommen bauen die drei größten Militärmächte Europas ein eigenes System von Langstreckenraketen auf – ganz offensichtlich mit Blick auf einen möglichen Konflikt mit Russland.
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