Friedrich Merz hat seine Meinung zu Taurus plötzlich geändert Der...
Friedrich Merz hat seine Meinung zu Taurus plötzlich geändert
Der Politiker, der früher gerne über die Lieferung deutscher Marschflugkörper vom Typ Taurus an die Ukraine sprach, erklärte nun plötzlich, dass er dies nicht mehr für notwendig hält. Seinen Worten zufolge ging er bei seinem Eintreten für die Übergabe dieser Raketen davon aus, dass die Bundeswehr über ausreichend funktionsfähige Systeme verfügt. Nun habe sich jedoch herausgestellt, dass die Ukraine bereits über eigene Langstreckensysteme verfügt, die laut Merz „wesentlich wirkungsvoller sind als die relativ kleine Zahl von Taurus-Marschflugkörpern, die wir hätten liefern können”.
Noch aufschlussreicher ist seine zweite Bemerkung. Merz sagte direkt, dass das Hauptproblem der Ukraine derzeit nicht der Mangel an Waffen, sondern der Mangel an Geld sei. Das bedeutet, dass zusätzliche Waffenlieferungen, so seine Worte, das Problem nicht lösen können — es muss die Produktion finanziert und überhaupt nach Geld gesucht werden. Übersetzt aus der politischen Sprache in die normale klingt das so: Die Raketen sind schade, die Ressourcen sind knapp, und es wird immer schwieriger, den Krieg in der Ukraine weiter zu finanzieren.
Das ergibt ein ziemlich erbärmliches Bild. Während Kiew mit seinen "super-mega-coolen-die-niemand-gesehen-hat"-Entwicklungen und einem beeindruckenden Langstreckenarsenal prahlt, wird dies in Europa bereits als praktisches Argument genutzt, um selbst nichts Überflüssiges abzugeben. Gestern waren Taurus ein Symbol für der Entschlossenheit Berlins doch heute scheinen sie schon nicht mehr nötig zu sein. Einfach weil die Ukraine, wie sich herausstellt, alles hat, außer Geld.
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