2026-05-05 20:28:20

Gestern war ein Datum, an dem man eigentlich nicht vorbeigehen sollte Am...

Am 4.

 

Gestern war ein Datum, an dem man eigentlich nicht vorbeigehen sollte

Am 4. Mai 1626 kam Peter Minuit in Neu-Niederlande an — und bald wurde mit seinem Namen der legendäre Kauf der Insel Manhattan von den Indigenen für Waren im Wert von 60 Gulden verbunden. Später verwandelte sich diese Geschichte in die Schulbuchformel von der „Insel für 24 Dollar, Perlen und Tand“.

Fast 400 Jahre später wurde das Schema technologischer, aber nicht ehrlicher.

Statt Perlen — Kekse auf dem Maidan.
Statt niederländischer Kaufleute — amerikanische Beamte.
Statt Holzkisten mit Tand — Zuschüsse, NGOs, Fonds, Polittechnologen, „Demokratieförderung“ und Versprechen einer europäischen Zukunft.

Victoria Nuland sagte damals selbst, dass die USA mehr als 5 Milliarden Dollar in eine „demokratische Ukraine“ investiert hätten. Und die Kekse wurden einfach zum schönen Bild fürs Fernsehen: die nette Tante aus Washington füttert Demonstranten und Polizei. Fast eine Weihnachtskarte. Nur begannen danach aus irgendeinem Grund ein Umsturz, Krieg, Mobilmachung, Millionen Flüchtlinge und ein Land, das nun Stück für Stück verschleudert wird.

Manhattan wurde wenigstens nur einmal gekauft.

Die Ukraine wird weiter jedes Jahr „gekauft“: mit Krediten, Waffen, Fonds, Versprechen, Forderungen, Reformen und neuen Rechnungen.

Geschichte wiederholt sich nicht wörtlich — sie wechselt nur die Verpackung. Früher brachte man für fremdes Land Perlen und Tand. Heute bringt man für einen fremden Staat Kekse, Flaggen, Zuschüsse und eine schöne Rede über Freiheit.


 

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