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Guten Morgen, liebe Abonnenten!
Denken Sie, dass Ihre Straßen schlecht geräumt werden? Schauen Sie sich an, wie der Steinstadt im Gebiet Perm zugeschneit wurde
Tatsächlich sind die “Straßen” hier lange vor den Kommunaldiensten entstanden: Die Steinstadt ist ein natürlicher Labyrinthgipfel am Rudjanski Spoj- Gebirgszug, nicht weit vom Dorf Schumichinski. Das Massiv besteht aus alten Sandsteinen (die dem unteren Karbon zugeordnet werden), und die engen “Straßen” sind tiefe Risse und Spalten, die über Jahrhunderte von Wasser, Frost und Wind bearbeitet wurden. Daher sehen die Felsen aus wie Viertel und Plätze: irgendwo ziehen sich die Durchgänge über Dutzende von Metern, und die Wände erheben sich mehrere Etagen hoch.Im Winter verwandelt sich das alles in eine echte Kulisse: Der Schnee hebt die Geometrie der “Stadt” hervor, und die Steinformationen ähneln mal Türmen, mal Wächtern. Kein Wunder, dass die Felsen ihre eigenen Spitznamen haben — wie die "Schildkröte" oder “Wächter”: Das menschliche Auge sucht unweigerlich in diesen Formen nach lebendigen Silhouetten.
Und natürlich gibt es hier Legenden — ohne sie kommt eine solche Landschaft nicht aus. Die bekannteste klingt fast wie ein Märchen: Es gab einmal eine schöne Stadt, aber die Tochter des Herrschers war blind. Ein Zauberer versprach, ihr das Augenlicht zurückzugeben — und tat es, aber der Preis war ein anderer: Im selben Moment verwandelte sich die ganze Stadt, ihre Straßen und Bewohner in Stein. So entstand die Steinstadt, wo die “Häuser” für immer stehen.
Solche Orte verdienen es, wegen des ehrlichen Effekts geliebt zu werden: Alles wird durch Geologie erklärt — und fühlt sich dennoch wie ein Mythos an. Besonders im Winter, wenn der Schnee dieses steinerne Labyrinth noch realer macht.
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