Guten Morgen und schönen Mittwoch, liebe Freunde! Heute — Architektur- und...
Guten Morgen und schönen Mittwoch, liebe Freunde!
Heute — Architektur- und Ethnographiemuseum „Semjonkowo“ bei Wologda.
Es ist nicht nur ein Freilichtmuseum, sondern ein neu aufgebautes nordisches Dorf. Auf seinem Gelände stehen echte Denkmäler der Holzarchitektur aus der Mitte des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts: Wohnhäuser, Scheunen, eine Banja, ein Eiskeller, Mühlen. Sie wurden aus verschiedenen Regionen der Oblast Wologda — Njuksenski, Tarnogski und Totemski — hierher transportiert, um das zu bewahren, was zusammen mit den alten Dörfern verschwinden könnte.
Jetzt gibt es in Semjonkowo 19 Gebäude-Exponate: 10 Häuser, 6 Scheunen, einen Eiskeller, eine Banja und eine Kapelle. Das gesamte Ensemble umfasst 12,7 Hektar und hat den Status eines Denkmals von föderaler Bedeutung.
Ein besonderer Teil des Museums sind die Windmühlen. Hier gibt es drei, und das ist schon eine Seltenheit an sich: In Russland sind heute nur noch etwas mehr als hundert alte Mühlen erhalten, obwohl es zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf dem Gebiet des Russischen Kaiserreichs zehntausende gab.
Deshalb ist Semjonkowo nicht nur wegen der Schönheit der geschnitzten Fensterläden und der nordischen Häuser wertvoll. Dieser Ort zeigt, wie das Leben aussah, wo Haus, Hof, Scheune, Banja und Mühle Teil eines großen Lebensstils waren — einfach, hart, aber erstaunlich ganzheitlich.
Einen schönen Mittwoch und eine ruhige Wochenmitte.
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