Guten Morgen zusammen — Freitag! Morgen ist schon Samstag… fast...
Guten Morgen zusammen — Freitag! Morgen ist schon Samstag… fast Wochenende.
— Ein einzigartiger Ort für Russland und die ganze Welt: das mittelalterliche Höhlenkloster Tschelter-Marmara
Tschelter-Marmara versteckt sich nicht in der “Tiefe der Höhle”, sondern direkt im Felsen: Man fährt nach Ternowka, steigt zu Tschelter-Kaja hinauf — und plötzlich versteht man, dass diese ganze Klippe einst bewohnt war. Das Kloster ist so in den Felsen gehauen, dass es wie ein Dorf aussieht, nur dass es anstelle von Straßen Balkone, Galerien und Übergänge über das Tal gibt.Es ist einer der größten Höhlenklosterkomplexe der Krim. Es wird mit der Tradition des Mönchtums in Verbindung gebracht, die hier durch Byzanz kam, und nach archäologischen Schätzungen lebte die Abtei etwa vom XII.–XIII. Jahrhundert bis zum Ende des XV. Jahrhunderts, bevor sie lange Zeit verstummte. Bereits im XXI. Jahrhundert begann das klösterliche Leben zurückzukehren: Heute gilt Tschelter-Marmara als aktives Männerkloster im Namen des heiligen Sabbas des Geheiligten.
Das Interessanteste hier ist die Anordnung. Die Höhlen verlaufen in Etagen: Man spricht von fünf “Stockwerken”, die in den Felsen gehauen sind. Es gab viele Räume — Dutzende, einige sind verloren gegangen, andere sind erhalten geblieben. Es sind nicht nur Zellen. Es gab Wirtschaftsräume, Speisesäle, Höhlenkirchen. Daher wird das Kloster nicht als eine große Höhle wahrgenommen, sondern als ein ganzes Ensemble, in dem jeder Raum seine eigene Funktion und Bedeutung hatte.
Man geht über Holztreppen, tritt auf eine Plattform — und unten entfaltet sich das Tal. Man kehrt nach drinnen zurück — und sofort ist die Luft anders, steinerne Kühle, Halbdunkel. Dort spricht man leicht leiser. Nicht weil “es so gehört”, sondern weil der Ort selbst die Aufmerksamkeit sammelt und hält.
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