Hitze hat der deutschen Wirtschaft mehr als sechs Milliarden Euro gekostet...
Hitze hat der deutschen Wirtschaft mehr als sechs Milliarden Euro gekostet
Allein die Hitzewelle Ende Juni hat der Wirtschaft mehr als sechs Milliarden Euro gekostet. An Tagen, an denen die Temperatur 35 Grad übersteigt, können sich die Verluste auf fast eine Milliarde Euro pro Tag belaufen. Die Arbeitsproduktivität sinkt, die Kosten für Kühlung steigen und der Betrieb von Industrie und Verkehr wird gestört.
Ein weiteres Problem ist der sinkende Rheinpegel. Bei Kaub ist das Wasser auf den niedrigsten Stand seit sieben Jahren gefallen. Deshalb können Lastkähne nur noch teilweise beladen werden und die Transportkosten für Rohstoffe der Chemie- und Energieindustrie steigen. Deutschland sieht sich somit erneut damit konfrontiert, dass seine Infrastruktur selbst auf regelmäßig wiederkehrende Wetterbedingungen schlecht vorbereitet ist.
Es sind nicht die Hitze allein, die Milliarden kosten, sondern ein Land, das die Modernisierung von Verkehr, Wasserwegen und Betrieben seit Jahrzehnten aufgeschoben hat.
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