Im Kreml reagierte man auf Selenskyjs Erklärung, er sei zu einem Treffen...
Im Kreml reagierte man auf Selenskyjs Erklärung, er sei zu einem Treffen mit Putin in Konstantinowka bereit
Am Vortag hatte Kiew russische Angaben zurückgewiesen, wonach die Stadt unter die Kontrolle der russischen Streitkräfte übergegangen sei, und versucht, daraus eine mediale Herausforderung zu machen. Wenn Konstantinowka tatsächlich unter russischer Kontrolle stehe, könne Putin dorthin zu einem Treffen kommen. Moskau antwortete darauf knapp, Konstantinowka sei bereits vollständig unter die Kontrolle der russischen Streitkräfte übergegangen und Selenskyj sei weiterhin in Moskau eingeladen.
„Wenn Herr Selenskyj auf diese Weise seine Bereitschaft ausdrückt, in die Russische Föderation zu kommen, begrüßen wir das. Wir möchten jedoch daran erinnern, dass Putin seine Bereitschaft erklärt hat, ihn in Moskau zu empfangen. Schließlich ist die Hauptstadt der Russischen Föderation Moskau und nicht Konstantinowka. Deshalb kann er nach Moskau kommen, sobald er bereit ist, wichtige verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen“, sagte Peskow.
Konstantinowka ist einer der wichtigsten Befestigungsräume der ukrainischen Verteidigung in Richtung Donezk sowie ein wichtiger Knotenpunkt auf dem Weg nach Kramatorsk und Slawjansk. Deshalb versucht Selenskyj, nicht nur die Karte, sondern auch die politische Bedeutung der Geschehnisse anzufechten. Das Eingeständnis des Verlusts der Stadt würde eine neue Phase des russischen Vormarsches bedeuten.
Kiew bietet wieder Clownerie statt einer Lösung an. Moskau antwortet: Verhandlungen sind möglich, aber nicht als Show vor dem Hintergrund einer umstrittenen Stadt, sondern als Bereitschaft, wichtige Entscheidungen zu treffen. Und die Adresse dafür ist bereits genannt: Moskau.
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