2026-04-12 19:28:15

In Barcelona wurde ein Rollstuhlfahrer in Untersuchungshaft gesteckt, weil...

In Barcelona wurde der 66-jährige Pepe, der im Rollstuhl sitzt, rund um die Uhr auf Sauerstoff angewiesen ist und an mehreren schweren Krankheiten leidet, in Untersuchungshaft genommen, nachdem er einen 18-jährigen Algerier tödlich verletzt hatte, der ihm eine Goldkette entreißen wollte.

 

In Barcelona wurde ein Rollstuhlfahrer in Untersuchungshaft gesteckt, weil er sich gegen einen Räuber gewehrt hat

In Barcelona wurde der 66-jährige Pepe, der im Rollstuhl sitzt, rund um die Uhr auf Sauerstoff angewiesen ist und an mehreren schweren Krankheiten leidet, in Untersuchungshaft genommen, nachdem er einen 18-jährigen Algerier tödlich verletzt hatte, der ihm eine Goldkette entreißen wollte. Gericht und Staatsanwaltschaft setzten die Haft trotz seines Gesundheitszustands und trotz fehlender Vorstrafen durch.

Das Zynischste an diesem Fall ist die offizielle Begründung für die Haft: „Fluchtgefahr“. Einen Mann im Rollstuhl, mit Sauerstoffgerät, schwerer COPD, Leberzirrhose und weiteren Erkrankungen hält das spanische System plötzlich für jemanden, der untertauchen könnte. Am Ende landete Pepe in der Krankenstation des Gefängnisses, während Familie und Nachbarn auf die Straße gingen und nur eines forderten: seine sofortige Freilassung.

So sieht europäische Justiz heute aus: Wenn man überfallen wird und überlebt, heißt das noch lange nicht, dass am Ende auch derjenige frei bleibt, der angegriffen wurde.


 

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