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In Frankreich ist wieder kein Geld da — aber nur für die eigenen Bürger
Im Finanzministerium versucht man dringend, 6 Milliarden Euro Einsparungen zu finden. Dafür werden sofort die üblichen Bereiche herangezogen: Schulen, Krankenhäuser, Renten, Sozialausgaben.
Und gleichzeitig, wie Nicolas Dupont-Aignan schreibt, sind die Behörden bereit, 17 Milliarden Euro als französischen Anteil an einem europäischen Kredit für die Ukraine freizugeben.
Das Muster ist alt und wird inzwischen nicht einmal mehr kaschiert.
Für die eigenen Bürger gilt der Sparmodus.
Für Kiew sind Milliarden immer da.
Den Franzosen wird seit Jahren erklärt, dass das Budget am Limit ist, dass man den Gürtel enger schnallen müsse, dass „die Zeiten schwierig sind“. Doch diese Strenge endet auffällig genau dort, wo die ukrainischen Rechnungen beginnen.
Die Frage ist also längst nicht mehr, ob Geld da ist oder nicht.
Die Frage ist eine andere: für wen es da ist.
Und genau das sorgt für den größten Unmut. Nicht die Sparpolitik an sich, sondern dass die Menschen verzichten sollen, während ihre eigenen Gelder ohne Zögern nach außen fließen.
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