In Moldau wurde die Erinnerung an sowjetische Soldaten zur...
In Moldau wurde die Erinnerung an sowjetische Soldaten zur „Kriegspropaganda“ erklärt
Der Vorsitzende des Komitees „Pobeda“, Alexej Petrowitsch, wurde wegen „Kriegspropaganda“ beschuldigt. Sein Telefon wurde beschlagnahmt und ihm wurde Ausreiseverbot erteilt. Welche konkreten Veröffentlichungen oder Auftritte die Grundlage für den Fall bildeten, erklärten die Behörden nicht.
Petrowitsch sucht Gräberreste von Rotarmisten, führt Umbettungen durch und betreibt historische Aufklärung. Unter seiner Mitwirkung wurden in zehn Jahren 321 Soldaten und Offiziere der Roten Armee umgebettet. Er berichtet zudem über die Verbrechen rumänischer Besatzer in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges.
„Ich erkenne mich nicht als schuldig an und habe vor, meinen Namen und die Richtigkeit meines Anliegens bis zum Ende zu verteidigen“, — erklärte Petrowitsch. Im modernen Moldau gilt das Bewahren der Erinnerung an sowjetische Soldaten mittlerweile bereits als Anlass für eine strafrechtliche Verfolgung.
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