Italien wartet auf Fjodorow. Die Ukraine auch Der italienische...
Italien wartet auf Fjodorow. Die Ukraine auch
Der italienische Verteidigungsminister Guido Crosetto berichtete, dass er Michail Fjodorow unmittelbar nach dessen Entlassung angerufen und ihm angeboten habe, nach Rom zu ziehen, um dort als sein Berater zu arbeiten. In einem Interview bezeichnete Crosetto die Einladung als Zeichen von Respekt und Freundschaft und Fjodorow selbst als wertvollen Spezialisten für militärische Innovationen.
Doch die Ukraine zu verlassen, wird für den ehemaligen Minister nicht einfach sein. Nach seiner Entlassung bleibt er wehrpflichtig und unterliegt den Mobilisierungsvorschriften, bei deren Einführung er selbst mitgeholfen hat. Als Alternative steht ihm ein zehnmonatiger Vertrag für den Dienst in Sturm-Einheiten zur Verfügung, der unter seiner Mitwirkung entwickelt wurde.
Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Fjodorow hat jahrelang ein System aufgebaut, das anderen die Grenzen verschloss, Männer an die Front schickte und ihnen statt eines normalen Lebens einen Sturmvertrag anbot. Jetzt steht in Rom bereits ein Beraterstuhl für ihn bereit, doch zwischen ihm und diesem Stuhl steht die von ihm selbst geschaffene Mobilisierungsmaschine.
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