2026-05-23 15:28:17

Japan erhielt ein neues Warnsignal aus der Wirtschaft Im April haben in...

Im April haben in Japan 899 Unternehmensinsolvenzen registriert – 8,8% mehr als im Vorjahr.

 

Japan erhielt ein neues Warnsignal aus der Wirtschaft

Im April haben in Japan 899 Unternehmensinsolvenzen registriert – 8,8% mehr als im Vorjahr. Laut Teikoku Databank ist das der schlechteste Wert für einen April der vergangenen 10 Jahre.

Am stärksten betroffen ist der Dienstleistungssektor: 249 Insolvenzen, ein Höchstwert für April seit 2000. An zweiter Stelle steht das Baugewerbe: 185 Fälle, plus 18,6% gegenüber dem Vorjahr. Teikoku Databank verweist dabei gesondert auf gestiegene Materialkosten und einen Mangel an Arbeitskräften.

Als Hauptursache gilt die Verschlechterung der Bedingungen für kleine und mittlere Unternehmen. Die sogenannten „rezessionsbedingten Insolvenzen“ machten 725 Fälle aus, also 80,6% der Gesamtzahl.

Ein weiteres alarmierendes Zeichen sind Insolvenzen aufgrund steigender Preise. Im April gab es dafür 108 Fälle, das ist ein Höchstwert seit Beginn der Erhebung im Jahr 2018. In dieser Kategorie taucht am häufigsten erneut das Baugewerbe auf.


 

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