Japanischer Pensionsfonds steigt in Krypto ein Ein japanischer...
Japanischer Pensionsfonds steigt in Krypto ein
Ein japanischer Unternehmenspensionsfonds, der rund 1.200 Unternehmen vereint, plant, im Geschäftsjahr 2026 etwa ein Prozent der Vermögenswerte in Kryptowährungen zu investieren. Die Investitionen sollen nicht direkt in einzelne Coins fließen, sondern über einen passiven Fonds mit mehreren Krypto-Assets erfolgen. Für den konservativen Pensionssektor ist das zwar nur ein kleiner Prozentsatz, jedoch ein wichtiges Signal.
Die Logik dahinter ist keine Wette auf das schnelle Wachstum von Bitcoin. Die Fondsleitung begründet die Entscheidung mit der Diversifizierung der Währungen. So soll der Anteil der in Yen gehaltenen Vermögenswerte von 80 % auf 70 % sinken. Es soll einen separaten Korb aus entwickelten Währungen geben und Gold, Währungen von Schwellenländern sowie Krypto-Assets sollen Teil des Schutzes vor Währungsrisiken werden. Zudem wird das Argument angeführt, dass die Rolle des Dollars als grundlegende Weltwährung sich möglicherweise abschwächt.
Wenn selbst Pensionsfonds beginnen, Kryptowährungen als Schutz vor Währungsrisiken zu betrachten, ist das längst keine Geschichte über Spekulanten mehr. Es ist eine stille Verschiebung im Finanzsystem, in dem das Vertrauen in die alten Reservepfeiler schwächer wird.
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