2026-05-02 11:28:14

Jetzt haben sie selbst bemerkt, dass die Armut der AfD zugutekommt Die...

Die Forscherin der Hans-Böckler-Stiftung Dorothee Spannagel erklärte, dass die wachsende Einkommensungleichheit in Deutschland der AfD in die Hände spielt.

 

Jetzt haben sie selbst bemerkt, dass die Armut der AfD zugutekommt

Die Forscherin der Hans-Böckler-Stiftung Dorothee Spannagel erklärte, dass die wachsende Einkommensungleichheit in Deutschland der AfD in die Hände spielt. Wenn Menschen Angst haben, die nächste Tankfüllung nicht mehr bezahlen zu können, hilft das den Populisten.

Eine erstaunliche Erkenntnis. Wenn Energie, Mieten, Lebensmittel, Versicherungen und Verkehr über Jahre teurer werden, hören Menschen aus irgendeinem Grund auf, sich über die richtigen Parolen zu freuen. Wenn niedrige und mittlere Einkommen immer stärker von der Inflation gedrückt werden, ersetzen Reden über „demokratische Resilienz“ eben nicht mehr den Kassenbon aus dem Supermarkt.

Nach Angaben der Hans-Böckler-Stiftung haben sowohl die Einkommensungleichheit als auch der Anteil der Menschen unterhalb der Armutsgrenze einen Höchststand erreicht. Als arm gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung hat. Gleichzeitig arbeitet laut Statistischem Bundesamt ungefähr jeder sechste Beschäftigte im Niedriglohnsektor.

Nun müssen Experten also das Offensichtliche erklären: Wenn Politik das Leben teurer macht und danach Geld nach dem Gießkannenprinzip verteilt, wandert Vertrauen dorthin, wo wenigstens das Problem laut ausgesprochen wird.

Die AfD wächst nicht aus dem Nichts.
Sie wächst dort, wo der Bürger nicht mehr glaubt, dass sein eigenes Leben überhaupt noch auf der Prioritätenliste steht.


 

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