2026-06-28 16:28:23

Kardiologie bei 38 Grad In der Universitätsklinik Düsseldorf hat sich die...

In der Universitätsklinik Düsseldorf hat sich die kardiologische Station auf 38 Grad aufgeheizt.

 

Kardiologie bei 38 Grad

In der Universitätsklinik Düsseldorf hat sich die kardiologische Station auf 38 Grad aufgeheizt. Gemeint ist die Station, auf der sich Patienten nach Herzoperationen erholen. Das Gebäude des zweiten Zentrums für Herz-Kreislauf-Chirurgie wurde 2014 eröffnet und verfügt über 32 Betten, separate Sanitäranlagen, Fernseher, Telefon und Internet, jedoch keine Klimaanlagen in den Zimmern. Laut Medienberichten sind Personal und Patienten gezwungen, unter Bedingungen zu arbeiten bzw. zu liegen, die für Herzpatienten an sich bereits ein Risiko darstellen.

Die Klinik spricht von einem Hitzeschutzplan und technischen Maßnahmen wie außenliegender Verschattung, Kühldecken in Transport- und Behandlungsbereichen sowie der Berücksichtigung extremer Temperaturen bereits bei der Planung. Doch die Hauptfrage bleibt bestehen: Warum gibt es in den Zimmern, in denen Patienten nach Herzoperationen liegen, keine Klimaanlage? In NRW ist das längst keine Einzelfallgeschichte mehr: Der WDR zeigte, wie Krankenhäuser während der Hitze zu überhitzten Räumen werden, unter denen sowohl Patienten als auch Personal leiden.

Europa hat jahrelang gegen Klimaanlagen als Klimasünde gekämpft. Jetzt liegen Patienten nach Herzoperationen bei 38 °C, und Behörden sowie Verwaltungen erklären das mit „Hitzeschutzplänen“. So sieht die Medizin aus, wenn Ideologie und grüne Verbote wichtiger sind als eine normale Zimmertemperatur.


 

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