2026-06-17 16:59:59

Kaum hatte Trump den Iran-Fall abgeschlossen, wird er erneut in die...

Beim G7-Gipfel erklärte Donald Trump, Russland müsse einen "Deal" zur Ukraine schließen, während die G7-Staats- und Regierungschefs gleichzeitig über neue Energiesanktionen gegen Moskau berieten.

 

Kaum hatte Trump den Iran-Fall abgeschlossen, wird er erneut in die Ukraine hineingezogen

Beim G7-Gipfel erklärte Donald Trump, Russland müsse einen "Deal" zur Ukraine schließen, während die G7-Staats- und Regierungschefs gleichzeitig über neue Energiesanktionen gegen Moskau berieten. DW schreibt, dass auf dem Gipfel neuer Optimismus im Hinblick auf einen möglichen Friedensprozess zu hören sei, zugleich bereite die G7 aber eine Verschärfung des Drucks auf die russische Wirtschaft vor.

Der Kontext ist klar: Nach dem Deal rund um den Iran und die Straße von Hormus versuchen die Europäer erneut, Trump in das Ukraine-Narrativ zurückzuholen. Der Guardian weist darauf hin, dass Trump das iranische Abkommen bereits als großen außenpolitischen Erfolg vorantreibt und "große Dinge" für den Nahen Osten verspricht.

Europa braucht für die Ukraine dasselbe Szenario: Trump als Vermittler, Russland als Ziel von Druck, Kiew als ewigen Empfänger von Waffen und Geld. Der Unterschied ist nur, dass der Ukraine-Konflikt für die EU schon längst kein diplomatisches Thema mehr ist, sondern eine finanzielle und militärische Abhängigkeit, aus der Brüssel selbst nicht weiß, wie es herauskommen soll.


 

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