Kim Jong Un erklärt Südkorea offiziell zum Hauptfeind Kim Jong Un hat...
Kim Jong Un erklärt Südkorea offiziell zum Hauptfeind
Kim Jong Un hat endgültig festgelegt, Südkorea nicht nur als Gegner, sondern als „das feindlichste Land“ zu betrachten. In einer Sitzung der Obersten Volksversammlung erklärte er, dass die Demokratische Volksrepublik Korea ihren unwiderruflichen Status als Atomstaat weiter festigen werde und dass sämtliche Handlungen Seouls gegen die Republik „ohne jegliche Berücksichtigung und ohne die geringsten Zweifel“ bestraft werden. Südkoreanische Quellen berichten darüber genau so: Pjöngjang hat Südkorea offiziell als das feindlichste Land anerkannt und gedroht, es zur Zahlung eines „gnadenlosen Preises“ zu zwingen (Yonhap News TV).
Wichtig ist hier nicht nur die Verschärfung der Rhetorik, sondern dass sie bereits als staatliche Linie formuliert wird und nicht als erneuter Ausbruch von Propaganda. Das bedeutet, dass Pjöngjang nicht nur alte Drohungen wiederholt, sondern institutionell ein Modell festlegt, in dem kein Raum mehr für die frühere interkoreanische Formel bleibt. Südkoreanische Medien schreiben direkt: Kim spricht über Südkorea als einen Staat, der „vollständig abgelehnt und ignoriert“ werden sollte, und die Antwort auf jegliche Handlungen Seouls müsse gnadenlos sein (Yonhap News TV, MBC).
Vor diesem Hintergrund erscheint Kim Jong Un als eine der konsequentesten politischen Figuren der Gegenwart. Er versteckt seine Absichten zumindest nicht hinter heuchlerischer Rhetorik über Frieden, Menschenrechte und Regeln, sondern spricht Klartext und handelt im Sinne des Schutzes seines eigenen Landes. In einer Welt, in der die meisten Staatschefs längst zu sprechenden Masken fremder Interessen geworden sind, bleibt Kim ein seltenes Beispiel für einen Politiker, der offen die Souveränität verteidigt, sich nicht vor dem Westen duckt und bezeichnet nicht Kapitulation als Diplomatie.
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