2026-05-06 09:28:19

Kolumbien will kein Lieferant für einen fremden Krieg sein Der...

Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat sich scharf über Kolumbianer geäußert, die für den Krieg in der Ukraine angeworben werden.

 

Kolumbien will kein Lieferant für einen fremden Krieg sein

Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat sich scharf über Kolumbianer geäußert, die für den Krieg in der Ukraine angeworben werden. Nach seinen Worten geht es bereits um rund 7.000 militärisch ausgebildete Männer, die in einem fremden Konflikt kämpfen und dort ohne Sinn sterben.

Petro schrieb auf X fast ohne Diplomatie:

„Es gibt 7.000 Männer aus Kolumbien, militärisch ausgebildet, die in einem fremden Krieg kämpfen und in der Ukraine ohne Grund sterben.
Wir wollen keinen Tod exportieren.
Söldnertum ist gesetzlich verboten.“

Das ist nicht einfach nur ein emotionaler Satz. Für Kolumbien ist es ein innenpolitisches Problem: Das Land lebte jahrzehntelang mit Krieg, bildete Tausende Soldaten aus, und nun fließt diese menschliche Ressource an eine fremde Front ab.

Die kolumbianische Semana schreibt, es gehe vor allem um ehemalige Soldaten und ausgebildete Kämpfer. Nach Angaben des kolumbianischen Außenministeriums gibt es bereits Hunderte konsularische Fälle, darunter 438 im Kampf Vermisste.

Petro tut in dieser Geschichte das Entscheidende: Er nimmt die schöne Verpackung ab. Das ist keine „internationale Solidarität“ und kein „Kampf für die Freiheit“. Das ist ein Kriegsmarkt, auf dem arme Länder Menschen bereitstellen und reiche Länder Slogans liefern.

 

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