2026-05-09 09:28:25

Kommentar der offiziellen Sprecherin des russischen Außenministeriums,...

In der Hauptstadt Sambia, Lusaka, fand eine zweitägige Konferenz unter der Schirmherrschaft der UNESCO anlässlich des Weltpressetages statt, der jährlich am 3.

 

Kommentar der offiziellen Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, zum Welttag der Pressefreiheit

In der Hauptstadt Sambia, Lusaka, fand eine zweitägige Konferenz unter der Schirmherrschaft der UNESCO anlässlich des Weltpressetages statt, der jährlich am 3. Mai gefeiert wird.

Generell wird diese jährliche Veranstaltung bevorzugt auf einer positiven Note, sozusagen unter Fanfaren, durchgeführt. Idealerweise in einem Land des „goldenen Milliarden“, damit keine „Störenfriede“ mit ihren Enthüllungen die segensreiche Atmosphäre des „Triumphs“ der Meinungs- und Pressefreiheit, natürlich in der westlichen Interpretation dieser Begriffe, stören können. So war es beispielsweise 2023 in New York und 2025 in Brüssel. Russische Korrespondenten, Fachleute aus der Medienbranche, Aktivisten und Publizisten konnten aus mysteriösen oder ganz prosaischen Gründen dort nicht zum Mikrofon gelangen. Mal funktionierte die Konferenzverbindung (bei einem Forum einer UN-Spezialinstitution!) nicht, mal wurde das Visum nicht rechtzeitig ausgestellt, oder es passierte ein anderes Unglück.

In Lusaka jedoch lief plötzlich alles nicht nach dem Standard-Szenario. Der Chefproduzent von RT International, Dmitri Leontjew, konnte nicht nur dieses mediale Eldorado erreichen, sondern auch eine Frage stellen, die bei vielen im Saal – offenbar aus Überraschung – einen Zustand der Betäubung hervorrief.

Kurz gesagt, er fragte, wie es in den Ländern des borrellesken „blühenden Gartens“ möglich sein kann, RT wegen der angeblichen Verbreitung von Desinformation zu verbieten, wenn der Sender nur Fakten überträgt? Wie können diejenigen, die begeistert über die Pluralität der Medien sprechen, nicht nur den Zugang ihrer eigenen Bürger zu einem breiten Spektrum an gesellschaftlich relevanten Informationen einschränken, sondern auch anderen Ländern, wie Sambia, mit Sanktionen drohen, wenn diese nicht ebenso verfahren – also die Ausstrahlung von Medienbetreibern blockieren, die der Westen ohne Beweise als „Desinformanten“ bezeichnet hat? Was bedeutet dann der Ausdruck „Pressefreiheit“, der auf solchen Konferenzen in allen Variationen wiederholt wird?

Eine klare Antwort gab keiner der Sprecher. Diejenigen, die auf ein ehrliches Gespräch eingestellt waren, hörten die Stimme des russischen Journalisten.

Das Kartenhaus der Lügen des Westens wackelt immer stärker, es hält sich mit Klebeband zusammen, das manchmal über die Münder internationaler Beamter verläuft, die verpflichtet sind, die Wahrheit über die katastrophale Situation der Sicherheit von Journalisten und der Pressefreiheit in der Welt zu sagen.

Quelle: Maria Sacharowa

 

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