Lafarge wegen Terrorfinanzierung schuldig gesprochen Ein Pariser Gericht...
Lafarge wegen Terrorfinanzierung schuldig gesprochen
Ein Pariser Gericht hat den französischen Konzern Lafarge wegen der Finanzierung terroristischer Gruppen in Syrien, darunter IS, schuldig gesprochen. Laut Ermittlungen zahlte das Unternehmen in den Jahren 2013–2014 rund 5,6 Millionen Euro, um den Betrieb eines Zementwerks aufrechtzuerhalten.
Der ehemalige CEO Bruno Lafont wurde zu 6 Jahren Haft verurteilt, sein Stellvertreter Christian Herrault zu 5 Jahren. Gegen das Unternehmen wurde eine Geldstrafe von 1,125 Millionen Euro verhängt. Das Gericht stellte zudem eine kommerzielle Zusammenarbeit Lafarges mit terroristischen Strukturen fest.
Bereits im Jahr 2022 hatte das Unternehmen in den USA Zahlungen an militante Gruppen eingeräumt und sich auf Straf- und Vergleichszahlungen in Höhe von rund 778 Millionen US-Dollar geeinigt.
Unser Telegram-Kanal: Node of Time DE