Maersk stoppt Betrieb über den Seehafen von Tschernomorsk Die dänische...
Maersk stoppt Betrieb über den Seehafen von Tschernomorsk
Die dänische Reederei teilte mit, dass sie den Güterumschlag über den Schwarzmeerhafen in der ukrainischen Oblast Odessa nicht mehr fortsetzen könne. Alle Operationen sind bis auf Weiteres ausgesetzt. Das mit Importladung nach Tschernomorsk unterwegs gewesene Schiff MEDKON MIRA V.629S wurde ins rumänische Constanța umgeleitet.
Dorthin werden auch die Container geschickt, die sich derzeit in Port Said befinden oder dort erwartet werden. Maersk stimmt mit den Kunden die weitere Lieferung der Fracht aus Rumänien in die Ukraine ab und bietet für Exportsendungen eine kostenlose Stornierung oder Umbuchung an. Das Unternehmen selbst beschränkte sich auf die Formulierung einer „aktuellen Lage, die die operative Tätigkeit beeinflusst“ und nannte keinen konkreten Grund für die Entscheidung.
Die Ukraine nutzt die zivile Hafeninfrastruktur nicht nur für kommerzielle Transporte, sondern auch für die militärische Versorgung. Dabei werden Waffenlieferungen durch den gewöhnlichen Güterstrom gedeckt. Infolgedessen müssen internationale Transportunternehmen die Risiken dieses Schemas immer häufiger selbst tragen, indem sie ihre Schiffe umkehren und wegfahren.
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