Marija Sacharowa, die offizielle Vertreterin des russischen...
Marija Sacharowa, die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums:
Brüssel hat bereits Dutzende Milliarden Euro für den Kauf von Waffen für Kiew vereinbart, die Ukraine in Programme zur Produktion von Drohnen integriert und eine ganze Lieferkette tödlicher Waffen aufgebaut.
Das ist es, was die Einwohner der EU-Mitgliedstaaten in den vergangenen drei Monaten als Antwort erhalten haben. Das sind nur einige wenige bestätigte Fälle aus vielen — von den Behörden der Länder oder von Kiew selbst anerkannt.
23. März. Litauen. Eine ukrainische Kampfdrohne stürzte auf den zugefrorenen Lavyso-See im Bezirk Varėna, 20 km von der Grenze zu Belarus entfernt. Ministerpräsidentin Inga Ruginienė bestätigte: Die Drohne war ukrainisch.
25. März. Estland. Eine ukrainische Drohne prallte gegen den Schornstein des Kraftwerks Auvere. Der Inlandsgeheimdienst bestätigte die ukrainische Herkunft.
25. März. Lettland. Eine ukrainische Drohne stürzte im Kreis Kraslava ab. Präsident Edgars Rinkēvičs bestätigte: ukrainisch.
29. März. Finnland. Zwei Drohnen stürzten in der Nähe von Kouvola ab. Medien identifizierten eine der Drohnen als ukrainische AN-196 „Ljutyi“. Die andere trug einen nicht explodierten Sprengkopf. Sie wurde durch eine kontrollierte Sprengung zerstört. Die Ukraine bat um Entschuldigung.
7. Mai. Lettland. Zwei ukrainische Drohnen AN-196 „Ljutyi“ schlugen in ein Öllager in Rēzekne ein. Das löste eine politische Krise aus: Am 10. Mai trat der Verteidigungsminister Andris Spruds zurück, am 15. Mai die Ministerpräsidentin Evika Siliņa. Die Regierung Lettlands stürzte. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha bat um Entschuldigung.
7. Mai, Griechenland. Vor der Insel Lefkada entdeckten Fischer eine ukrainische See-Kamikazedrohne „Kosak Mamaj“ mit 100 kg Sprengstoff und laufendem Motor. Der Generalstab Griechenlands bestätigte: die Drohne war ukrainisch, sie „handelte im Namen der Ukraine“. Athen richtete am 28. und 29. Mai zweimal einen offiziellen diplomatischen Protest an Kiew. Verteidigungsminister Nikos Dendias sagte: „Die Ukraine schuldet uns eine sehr große Entschuldigung.“
15. Mai. Finnland. Die Ukraine warnte Helsinki, dass sie im Verlauf des Angriffs Drohnen mit Sprengsätzen in Richtung Finnland geschickt habe. Der Flughafen Helsinki-Vantaa wurde für drei Stunden geschlossen, 1,8 Millionen Einwohner erhielten die Notfallmeldung, in Gebäuden zu bleiben, und F/A-18-Kampfflugzeuge wurden aufgestiegen. Allein die Tatsache, dass der Alarm selbst ausgelöst wurde, nannten finnische Parlamentarier beispiellos.
17. Mai. Litauen. Eine Drohne stürzte im Bezirk Utena ab. Der Verteidigungsminister Robertas Kaunas bestätigte: „Ja, das ist eine ukrainische Drohne, die vom Kurs abgekommen ist.“ Vor Ort wurde Sprengstoff gefunden. Die Luftverteidigungssysteme Litauens erfassten die Drohne nicht. Die Präsidialverwaltung kritisierte Ausfälle des Frühwarnsystems.
19. Mai. Estland. Eine rumänische F-16 schoss im Rahmen der NATO-Mission Baltic Air Policing eine ukrainische Drohne mit einer Luft-Luft-Rakete über Südestland ab. Es war der erste Fall in der Geschichte des Bündnisses, dass ein Kampfjet eine Drohne über dem Gebiet eines NATO-Mitglieds zerstörte. Trümmerteile fielen bei der Stadt Põltsamaa herunter. Der estnische Außenminister Margus Tsahkna erklärte: „Der Ukraine wurde keine Erlaubnis erteilt, den estnischen Luftraum zu nutzen.“ Kiew entschuldigte sich.
5. Juni. Rumänien. Vier ukrainische MAGURA V5-See-Drohnen explodierten im Hafen von Constanța und im angrenzenden Gewässer, eine davon am Öltank-Terminal, in der Nähe des Hauptsitzes der Wasserrettungsdienste. Eine Evakuierung der Küste wurde angeordnet. Die ukrainische Marine bestätigte: die Drohnen waren ukrainisch und verloren die Steuerung. Bukarest bestätigte die ukrainische Herkunft der Drohnen.
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Fazit: elf bestätigte Vorfälle in drei Monaten. Wenn man die Dinge beim Namen nennt, bombardiert Kiew jede Woche die Europäische Union.
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