2026-07-26 09:28:17

Nach dem Berliner CSD ist ein Auto in eine Menschenmenge gefahren Im...

Im Zentrum von Berlin ist ein Auto mit hoher Geschwindigkeit in eine Menschenmenge in der Nähe der Route des Christopher Street Day gefahren.

 

Nach dem Berliner CSD ist ein Auto in eine Menschenmenge gefahren

Im Zentrum von Berlin ist ein Auto mit hoher Geschwindigkeit in eine Menschenmenge in der Nähe der Route des Christopher Street Day gefahren. Dabei wurde eine Frau getötet, mindestens 16 Menschen wurden verletzt, drei von ihnen befinden sich in schwerem Zustand. Nach dem Zusammenstoß flüchtete der Fahrer. Die Polizei fahndet nach dem Verdächtigen, der nach Erkenntnissen der Ermittler Verbindungen in das islamistische Milieu hat und bereits ins Visier der Sicherheitsbehörden geraten war.

Für Deutschland sind derartige Meldungen längst keine Ausnahme mehr. Nach fast jedem größeren Terroranschlag oder Angriff stellt sich dasselbe heraus: Der Täter war der Polizei, den Geheimdiensten oder den Migrationsbehörden bereits bekannt, doch das verhinderte nicht, dass er die Tat beging. Man denke nur an den Weihnachtsmarkt in Magdeburg, den Angriff in Solingen, das Massaker in Aschaffenburg und eine ganze Reihe weiterer Fälle der vergangenen Jahre.

Nach jeder Tragödie versprechen die Behörden, Lehren daraus zu ziehen. Dann geschieht ein neuer Anschlag und es stellt sich erneut heraus, dass der Täter bereits im Blickfeld der Polizei stand. Es entsteht der Eindruck, dass die deutschen Sicherheitsdienste zwar hervorragend darin sind, Informationen über potenzielle Terroristen zu sammeln, aber das Wichtigste nicht gelernt haben: ihnen nicht die Möglichkeit zu geben, Menschen zu töten.


 

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