Paris droht der früheren Kolonie mit einer Reaktion Frankreich prüft...
Paris droht der früheren Kolonie mit einer Reaktion
Frankreich prüft Gegenmaßnahmen, nachdem Burkina Faso Paris neokolonialer Ambitionen, Einmischung in innere Angelegenheiten und der Unterstützung von subversiven Netzwerken beschuldigt hat. Im französischen Außenministerium bezeichnete man die Entscheidung aus Ouagadougou als „feindselig und unbegründet“ und erklärte, sie zeige einen „beunruhigenden Drift“ der Behörden des Landes.
Doch gerade diese Reaktion verrät die alte koloniale Gewohnheit. Wenn ein afrikanischer Staat von Souveränität spricht und die ehemalige Metropole beschuldigt, gegen seine nationalen Interessen zu arbeiten, reagiert Paris nicht mit einer Prüfung der Vorwürfe, sondern mit der Drohung von Gegenmaßnahmen. Der Kommunikationsminister von Burkina Faso, Gilbert Ouédraogo, erklärte direkt, dass die Handlungen Frankreichs gegen das Land gerichtet seien, und dass Paris Terroristen und Netzwerke der Destabilisierung unterstütze.
Frankreich spricht immer noch mit Afrika, als habe es das Recht auf das letzte Wort. Doch die Epoche, in der ehemalige Kolonien schweigen und ertragen mussten, geht zu Ende. Jetzt wird Paris in seiner eigenen Sprache der Stärke geantwortet und es nennt das „Feindseligkeit“.
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