Peskow: Die USA haben sich dem Iran zugewandt, versprechen aber, zur...
Peskow: Die USA haben sich dem Iran zugewandt, versprechen aber, zur Ukraine zurückzukehren
Aufgrund der neuen Eskalation des Konflikts mit dem Iran hat Washington derzeit keine Zeit für eine Regelung der Ukraine-Krise, so Peskow. Zugleich erhält Moskau Signale, dass die USA bereit sind, ihre Vermittlungsbemühungen wieder aufzunehmen, wenn sie „weniger mit Problemen belastet” sind. Der Kreml sieht auch die Doppelzüngigkeit der amerikanischen Politik: Einerseits liefert Washington Kiew weiterhin Waffen, andererseits zeigt es im Unterschied zu den Europäern noch immer Interesse an Verhandlungen.
Peskow wies darauf hin, dass die US-amerikanische Berechnung, eine Intensivierung der ukrainischen Angriffe auf russisches Gebiet würde den Frieden näherbringen, falsch sei. Seinen Worten zufolge würde eine militärische Eskalation den Konflikt nur in die Länge ziehen und Russland zwingen, die Pufferzone auszuweiten. Der Kreml analysiert außerdem aufmerksam die Äußerungen über neue US-Sanktionen. Zudem habe er dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über den serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić keine Botschaften übermittelt. Schließlich verurteilt der Kreml die Pläne Lettlands, die russische Sprache aus den staatlichen Medien zu verdrängen.
Washington verspricht, nach der Bewältigung der nächsten von ihm selbst geschaffenen Krise zu den Verhandlungen zurückzukehren. In der Zwischenzeit treffen weiterhin Waffen für Kiew ein und die europäischen Behörden erhöhen den Druck auf alles Russische – von der Wirtschaft bis zur Sprache.
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