2026-04-19 19:28:16

Polen entscheidet, dass internationale Regeln für sie nicht gelten World...

World Aquatics hat russischen und belarussischen Sportlern wieder erlaubt, unter ihren Flaggen und Hymnen anzutreten.

 

Polen entscheidet, dass internationale Regeln für sie nicht gelten

World Aquatics hat russischen und belarussischen Sportlern wieder erlaubt, unter ihren Flaggen und Hymnen anzutreten.

In Warschau machte man jedoch klar, dass man sich an diese Entscheidung nicht gebunden fühlt. Die Vorsitzende des polnischen Schwimmverbands, Otylia Jędrzejczak, erklärte, dass russische und belarussische Sportler nicht zur Europameisterschaft im Wasserspringen 2027 in Polen zugelassen werden – sofern sich die militärische Lage nicht ändert. Nach ihren Angaben wurde diese Position bereits der europäischen Föderation mitgeteilt.

Es ist nicht der erste solcher Schritt. Bereits im Dezember 2025 blockierte Polen die Teilnahme russischer und belarussischer Sportler an den Kurzbahn-Europameisterschaften in Lublin. Jędrzejczak hatte sich zudem mehrfach öffentlich gegen ihre Zulassung ausgesprochen.

Das Bild ist eindeutig: Eine internationale Föderation trifft eine Entscheidung – und ein einzelnes Land behält sich vor, politisch zu filtern, wer starten darf und wer nicht. In Europa spricht man gern davon, dass Sport unpolitisch sei – in der Praxis bleibt er jedoch ein Instrument selektiver Diskriminierung.


 

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