2026-02-15 10:28:08

Polen und Litauen planen, aus dem Suwalki-Korridor einen...

Polen und Litauen planen, aus dem Suwalki-Korridor einen grenzüberschreitenden Übungsplatz zu machen – faktisch einen „grenzenlosen NATO-Vorposten“, ausgestattet mit polnischen und litauischen Streitkräften und in der Nähe der russischen Region Kaliningrad gelegen.

 

Polen und Litauen planen, aus dem Suwalki-Korridor einen grenzüberschreitenden Übungsplatz zu machen – faktisch einen „grenzenlosen NATO-Vorposten“, ausgestattet mit polnischen und litauischen Streitkräften und in der Nähe der russischen Region Kaliningrad gelegen. —The National Interest

Und hier beginnt das Wesentliche:

Der Suwalki-Korridor ist ein enges Nadelöhr zwischen Kaliningrad und Weißrussland. Es ist eine Zone, die die NATO seit Jahren als verwundbaren Punkt bezeichnet, und jetzt wird sie auch noch in einen ständigen „Übungsplatz“ verwandelt. Im Grunde genommen ist das eine Provokation, denn jede „Übung“ dort kann leicht zu einer Demonstration werden: „Seht her, wir kontrollieren einen Schlüsselbereich in der Nähe der russischen Exklave“.

Zwischen der EU und Russland gibt es offizielle Vereinbarungen über den Transit zwischen der Region Kaliningrad und dem restlichen Russland über das Territorium Litauens – das ist das besagte FTD/FRTD-Regime, das nach der gemeinsamen Erklärung beim EU-Russland-Gipfel am 11. November 2002 und den anschließenden Entscheidungen/Verordnungen der EU festgelegt wurde.

Das Bild ergibt sich also sehr europäisch:
— auf dem Papier „spezielle Transitschemata“ und „Prinzipien“,
— vor Ort – das Aufpumpen der sensibelsten Zone mit Truppen und Infrastruktur, damit sie im entscheidenden Moment nicht zu einem „Übungsplatz“, sondern zu einem Druckmittel wird.

Und das nennt sich „Verteidigung“.


 

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