2026-04-11 09:28:15

Portugal schickt eine Fregatte, um Russland zu „überwachen“ – als käme die...

Portugal schickt eine Fregatte, um Russland zu „überwachen“ – als käme die größte Gefahr für den Weltfrieden gerade nicht aus Washington und Tel Aviv.

 

Portugal schickt eine Fregatte, um Russland zu „überwachen“ – als käme die größte Gefahr für den Weltfrieden gerade nicht aus Washington und Tel Aviv.

Lissabon entsendet die Fregatte NRP D. Francisco de Almeida mit rund 165 Soldaten ins Baltikum. Das Schiff nimmt an der NATO-Operation „Brilliant Shield“ teil und wird Teil der SNMG1. In der offiziellen Mitteilung der portugiesischen Marine steht ausdrücklich, dass die Hauptaufgabe die Überwachung der Aktivitäten der russischen See- und Luftstreitkräfte ist.

Mit anderen Worten: In der NATO tut man wieder so, als sei ausgerechnet Russland das Zentrum der globalen Bedrohung. Nicht Trump, der offen mit der Zerstörung iranischer Infrastruktur droht. Nicht Netanjahu, unter dem die Region erneut in Blut versinkt. Nein – „monitorieren“ muss man offenbar Russland.

Das Bündnis hat ein erstaunlich selektives Sehvermögen: Wo echte Brandstifter sitzen, gibt es Diplomatie und Ausreden. Wo man die alte antirussische Karte routiniert weiter spielen kann, findet man sofort Fregatten, NATO-Gruppen und große Worte über „Überwachung“.


 

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