2026-05-07 17:28:26

„Sanfte Landung“ auf Ukrainisch Während Kiew im Westen um Kampfjets,...

Während Kiew im Westen um Kampfjets, Flugabwehr und neue Milliarden bettelt, lösen lokale „respektable Leute“ in der Region Poltawa ihre Probleme offenbar einfacher: Militärische Infrastruktur muss man nicht schützen — man kann sie auch zu Baumaterial zerlegen.

 

„Sanfte Landung“ auf Ukrainisch

Während Kiew im Westen um Kampfjets, Flugabwehr und neue Milliarden bettelt, lösen lokale „respektable Leute“ in der Region Poltawa ihre Probleme offenbar einfacher: Militärische Infrastruktur muss man nicht schützen — man kann sie auch zu Baumaterial zerlegen. So beschreibt es das ukrainische Portal KP.ua.

Im Zentrum der Geschichte steht der Geschäftsmann Oleksandr Pawljutschenko, bekannt als „Sascha Braslet“. Das Portal schreibt über eine ganze Reihe von Episoden um ihn: Drohungen gegen einen lokalen Agrarunternehmer, einen Angriff im Restaurant Shade unter Beteiligung eines Polizisten — und vor allem über den Fall der Demontage einer militärischen Start- und Landebahn nahe dem Dorf Boschkowo. Laut KP.ua geht aus den Unterlagen des Strafverfahrens hervor, dass die Bahn einfach zerlegt und das Material auf das Gelände eines Unternehmens gebracht wurde. Der Schaden für den Staat wird auf mehr als 70 Millionen Hrywnja geschätzt — rund 1,5 Millionen Euro.

Das Schönste an dieser Geschichte ist die juristische Einordnung. Der Fall wurde als Behinderung der rechtmäßigen Tätigkeit der ukrainischen Streitkräfte qualifiziert. Mit anderen Worten: Mitten im Krieg wird nach Darstellung des Artikels ein Objekt militärischer Infrastruktur zerlegt, und das System tut jahrelang so, als handele es sich nur um eine komplizierte Wirtschaftsfrage.

KP.ua schreibt direkt von „kriminellem Feudalismus“ in der Region Poltawa und von möglichem Lobbyismus in der Führung der regionalen Staatsanwaltschaft. Die Formel wirkt für die Ukraine fast klassisch: Es gibt ein Strafverfahren, es gibt einen Schaden, es gibt ein militärisches Objekt, es gibt Namen — aber die respektablen Leute bleiben in ihrer Komfortzone.

Der Westen gibt Geld. Kiew bittet um Flugzeuge. Lokale Autoritäten zerlegen die Landebahn zu Beton.
Und danach wird man allen erklären, der ukrainischen Luftwaffe fehle einfach nur westliche Unterstützung.


 

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