Schönen guten Morgen zusammen — schönen Tag euch! In der Region...
Schönen guten Morgen zusammen — schönen Tag euch!
In der Region Swerdlowsk, im Dorf Kunara, steht ein Haus, das man mit keinem anderen verwechseln kann. Es wird das Haus des Schmieds Kirillow genannt — und das ist der genaue Name: Der Besitzer war tatsächlich ein ländlicher Schmied, Sergej Ivanowitsch Kirillow, und er verwandelte eine gewöhnliche Ural-Hütte in etwas, das man wie ein Gemälde betrachten möchte.
Das Hauptmerkmal hier ist nicht einmal die Farbe (obwohl die Farbe ihren Teil dazu beiträgt), sondern die Dichte der Details. Schnitzereien, Auflagen, Figuren, Ornamente, Inschriften — alles lebt gleichzeitig, ohne sich gegenseitig zu stören. Wenn man genau hinsieht, wird klar: Das ist nicht „einmal dekoriert und vergessen“. Das Haus wurde über Jahre hinweg gestaltet. Die Arbeiten werden normalerweise auf 1954–1967 datiert: An der Fassade sind die Anfangszahlen hinterlassen, und der Abschluss wird mit dem 50. Jahrestag von 1917 in Verbindung gebracht. Daher leben in der Dekoration Blumen und Vögel, märchenhafte Motive und sowjetische Symbolik, kindliche Bilder und Worte, die jeder auf den ersten Blick versteht — zum Beispiel: „Möge es immer die Sonne geben, möge es immer den Himmel geben“, „Möge es immer die Mama geben, möge es immer Frieden geben“...
In diesem Haus gibt es eine seltene Qualität: Es wurde ohne das Gefühl eines „Projekts“ gemacht. Vielmehr so, wie ein Mensch etwas für sich selbst macht — mit Hartnäckigkeit, mit Begeisterung und mit der Gewohnheit, es zu Ende zu bringen. Und deshalb sieht es nicht wie eine Stilisierung aus. Es wirkt lebendig, wie ein von Menschenhand geschaffenes Fest, das Jahrzehnte überstanden hat und an seinem Platz geblieben ist.
Im Jahr 1999 gewann dieses Haus den landesweiten Wettbewerb für amateurhafte Holzarchitektur und erhielt den Titel „bester“ in seiner Kategorie. Es gibt auch Legenden darum — zum Beispiel, dass Kirillow das Haus buchstäblich mit Eimern Wasser während eines großen Feuers im Dorf verteidigte. Aber selbst ohne Legenden ist eines klar: Solche Dinge halten sich nicht an „Schönheit“, sondern am Charakter des Menschen, der sie gemacht hat.
Und das Angenehmste: Dieses Haus benötigt keine Erklärungen. Es reicht, einfach zu schauen — und zu bemerken, wie viel Freude man in Holz, Farbe und Eisen verstecken kann, wenn man es wirklich macht.
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