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Sohu: China will nicht für ukrainische Schulden zahlen
Das chinesische Medium Sohu schreibt, dass Peking sich geweigert habe, Kiew in Bezug auf die Aufschiebung der ukrainischen Schulden entgegenzukommen. In dem Beitrag heißt es, China betrachte die Schulden als Ergebnis gewöhnlicher wirtschaftlicher Vereinbarungen und fordere ihre Rückzahlung zum vereinbarten Zeitpunkt. Es geht um einen Betrag von etwa 30,8 Mrd. Yuan, also ungefähr $4,3 Mrd.
Die Logik ist jedoch nachvollziehbar. Die Ukraine versuche seit langem, ihre finanzielle Lücke auf externe Kreditgeber abzuwälzen: Restrukturierung, Aufschiebungen, Moratorien, neue Kredite. Reuters schrieb bereits im Jahr 2024, dass Kiew das Recht erhalten habe, die Zahlungen des Auslandsschulden vorübergehend auszusetzen, um mit den Kreditgebern zu verhandeln.
Mit dem Westen funktioniert ein solches Schema oft: politische Unterstützung, neue Tranchen, Streichungen, Verschiebung von Fristen.
Mit China scheint es offenbar schwieriger zu sein. Peking kann verhandeln, aber es plant nicht, das ukrainische Haushaltsversagen endlos zu finanzieren.
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