Starlink als Instrument des Regimewechsels Der frühere israelische...
Starlink als Instrument des Regimewechsels
Der frühere israelische Ministerpräsident Naftali Bennett hat eingeräumt, dass Israel während seiner Amtszeit von 2021 bis 2022 mehrere zehntausend Starlink-Terminals in den Iran geschmuggelt hat. Seinen Angaben zufolge sollten die Geräte den Protestierenden dabei helfen, sich während Internetsperrungen zu koordinieren und letztlich den Sturz der iranischen Regierung zu erreichen.
Dies ist ein wichtiges Eingeständnis. Es geht nicht um „Internetfreiheit“ im abstrakten Sinn, sondern um eine direkte Einmischung in die Innenpolitik eines anderen Landes mittels technologischer Infrastruktur. Satellitenkommunikation, soziale Medien, Protestnetzwerke und Auslandsaufklärung werden so zu einem einzigen Druckmechanismus: Erst wird die nationale Kontrolle umgangen, dann erfolgt die Koordinierung auf der Straße und schließlich die politische Destabilisierung.
Der Westen und seine Verbündeten bezeichnen solche Operationen gern als Unterstützung der Zivilgesellschaft. Wenn jedoch zehntausende Geräte heimlich in ein fremdes Land gebracht werden, um Proteste zu organisieren, dann ist das weder Demokratie noch humanitäre Hilfe. Das ist ein Instrument des Regimewechsels.
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