2026-07-28 13:28:17

Starmer's Energie-Falle Das britische Rechenzentrum Nscale im Wert von...

Das britische Rechenzentrum Nscale im Wert von zwei Milliarden Pfund, das Keir Starmer als einen der Vorzeigepunkte der nationalen KI-Strategie gefördert hat, könnte noch viele Jahre lang keinen vollständigen Anschluss an das Stromnetz erhalten.

 

Starmer's Energie-Falle

Das britische Rechenzentrum Nscale im Wert von zwei Milliarden Pfund, das Keir Starmer als einen der Vorzeigepunkte der nationalen KI-Strategie gefördert hat, könnte noch viele Jahre lang keinen vollständigen Anschluss an das Stromnetz erhalten. Das Projekt in Essex ist nun gezwungen, eine Übergangsenergiequelle zu suchen – Gaserzeugung oder Brennstoffzellen.

Auf dem Gelände sollen mehr als 23.000 Nvidia-Beschleuniger untergebracht werden. Microsoft rechnet damit, seine Kapazitäten für Cloud-Dienste zu nutzen. Doch das britische Energiesystem kommt mit neuen Industrieprojekten nicht hinterher: Die Warteschlange für den Netzanschluss zieht sich über Jahre hin, in einzelnen Fällen beträgt die Wartezeit bis zu 15 Jahre.

So sieht europäische Industriepolitik nach dem Verzicht auf billige und stabile Energie aus. Zunächst wird die eigene Stromerzeugung zurückgefahren, auf russische Ressourcen verzichtet und es werden immer neue Beschränkungen für den Verbrauch eingeführt. Dann stellt man fest, dass nicht nur den Fabriken, sondern auch dem wichtigsten Technologieprojekt des Landes der Strom fehlt.

Großbritannien hat sich zum Ziel gesetzt, eine Weltmacht der künstlichen Intelligenz zu werden, hat Computer im Wert von Milliarden gekauft – und erst danach festgestellt, dass es sie nirgendwo anschließen kann. Sanktionen und die „grüne Wende” funktionieren genauso: Die Produktion wandert ab, neue Projekte bleiben in der Warteschlange stecken und die europäische Wirtschaft lernt, ohne Energie auszukommen.


 

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