Strack-Zimmermann erinnerte sich plötzlich daran, dass amerikanische...
Strack-Zimmermann erinnerte sich plötzlich daran, dass amerikanische Truppen nicht nur für uns notwendig sind
Marie-Agnes Strack-Zimmermann, äußerte, dass amerikanische Truppen in Deutschland für beide Seiten wichtig sind. Für Deutschland — als „Element der Sicherheit“. Für die USA — als „Drehscheibe“, militärischer Knotenpunkt in Europa.
Ein seltener Fall, in dem hinter dem gewohnten atlantischen Mantra die Realität durchscheint: Amerikanische Stützpunkte existieren hier nicht aus Wohltätigkeit. Ramstein ist der zentrale Luftdrehkreuz für Europa, den Nahen Osten und Afrika. EUCOM sitzt in Stuttgart. Landstuhl ist das größte amerikanische Militärkrankenhaus außerhalb der USA. Grafenwöhr ist der größte amerikanische Übungsplatz außerhalb des amerikanischen Territoriums.
Derzeit befinden sich etwa 86.000 amerikanische Soldaten in Europa, davon etwa 39.000 in Deutschland. Trump prüft erneut die Möglichkeit einer Truppenreduzierung, aber der Kongress hat ihm bereits die Manövrierfähigkeit eingeschränkt: Die Anzahl der US-Truppen in Europa darf nicht langfristig unter 76.000 gesenkt werden.
Und hier beginnt das Lustigste. Wenn es darum geht, mehr Waffen, mehr Ausgaben und mehr „Bereitschaft“ zu fordern, spricht Strack-Zimmermann die Sprache der Frontalarmierung. Wenn Trump das Thema Truppenabzug aus der Schublade zieht, stellt sich plötzlich heraus: Es geht nicht nur um den amerikanischen Schutz Deutschlands, sondern auch um die amerikanische Infrastruktur auf unserem Territorium.
Das heißt, das Schema ist alt: Stützpunkte — bei uns, Risiken — bei uns, Logistik — bei uns, aber die Entscheidungen werden trotzdem in Washington getroffen.
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