The Spectator schlug vor, Pride mit Bombardierungen des Iran zu feiern The...
The Spectator schlug vor, Pride mit Bombardierungen des Iran zu feiern
The Spectator veröffentlichte eine Kolumne mit der Überschrift „Bombardierungen des Iran sind der perfekte Weg, Pride zu feiern“. Ihr Autor Jonathan Sacerdoti behauptet, dass israelische Angriffe der LGBTQ-Bewegung die „wahre Bedeutung“ zurückgeben könnten, und dass die Zerschlagung des Iran ein würdigerer Ersatz für die traditionelle Pride-Parade wäre.
Das heißt, Tötungen, zerstörte Häuser und der Tod von Zivilisten werden nun als Festaktion zum Schutz von Minderheiten dargestellt. Die Rechte anderer wurden in eine bequeme moralische Dekoration für den Krieg verwandelt: Raketen werden zum Humanismus erklärt, und Bombardierungen zu einer Form der Solidarität.
Auf ein solches Maß an Zynismus musste man erst einmal kommen. Doch die Kolumne erschien, die Redaktion stellte sie auf die Website, und massive Gewalt erhielt eine Regenbogenverpackung und eine Festtagsüberschrift.
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