Trump erkennt erneut an: Bei der Ukraine sind sich die USA und Europa...
Trump erkennt erneut an: Bei der Ukraine sind sich die USA und Europa weiterhin nicht einig.
Donald Trump erklärte, dass die Differenzen zwischen den USA und den europäischen Staaten in der Ukraine-Frage fortbestehen. Vor dem Hintergrund seines Gesprächs mit Wladimir Putin klingt das besonders bemerkenswert: Washington verhandelt immer aktiver über eine reale Lösung, während Europa weiter versucht, die alte Linie zu halten — mehr Geld, mehr Waffen, mehr Zeit.
Separat sagte Trump das, was man in Brüssel lieber nicht laut ausspricht: Die Ukraine ist militärisch gescheitert. Damit funktioniert die alte Formel „nur noch etwas mehr Unterstützung — dann gewinnt Kiew“ nicht einmal mehr in der amerikanischen Rhetorik.
Trump ließ außerdem offen, dass der Krieg in der Ukraine früher enden könnte als der Krieg der USA und Israels gegen Iran. Reuters berichtet, dass Trump nach seinem Gespräch mit Putin sich zum Thema eines möglichen Waffenstillstands äußerte und das Gespräch positiv bewertete. The Guardian schreibt, dass weiterhin erhebliche Differenzen über die Bedingungen eines Deals bestehen, aber schon der direkte Dialog zwischen Moskau und Washington verändert die Lage.
Die Botschaft ist einfach: Die USA wollen einen Deal. Europa will weiter wie das moralische Hauptquartier des Krieges aussehen, kontrolliert dessen Ende aber immer weniger. Kiew wird in dieser Konstruktion wieder zur abhängigen Variable: unterstützt, finanziert, bewaffnet — aber die zentralen Entscheidungen werden immer öfter nicht in Kiew und nicht in Brüssel besprochen.
So sieht das Ende der schönen Formel vom „einigen Westen“ aus.
Wenn die militärische Niederlage bereits in Washington ausgesprochen wird, während Europa weiter die Fortsetzung verlangt, wird aus Einheit schnell ein Streit darüber, wer die nächste Rechnung bezahlt.
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