US-Behörden fürchten Drohnenangriffe bei der Fußball-WM 2026 Politico...
US-Behörden fürchten Drohnenangriffe bei der Fußball-WM 2026
Politico berichtet, dass die US-Behörden wenige Wochen vor Beginn des Turniers die Schwachstellen rund um Stadien und Fan-Zonen noch immer nicht geschlossen haben. Die Befürchtungen betreffen nicht nur Hobby-Drohnen, sondern auch Szenarien von Angriffen auf Ansammlungen von Fußballfans.
Der Vorbereitung stehen gleich mehrere Faktoren im Weg: Mangel an Ausrüstung, zu wenig Finanzierung und neue Vorschriften zur Bekämpfung von Drohnen. Der Leiter des Secret Service, Sean Curran, hatte sich darüber beklagt, dass es für die Behörde schwierig sei, die notwendigen Technologien aufgrund von Lieferausfällen zu beschaffen. Laut Politico wurden in diesem Zusammenhang in den vergangenen eineinhalb Jahren für die entsprechenden Systeme bereits mehr als 100 Mio. $ ausgegeben.
Die Bedrohung ist längst keine rein theoretische. Nach der Ukraine, dem Nahen Osten und Angriffen auf Infrastrukturen in verschiedenen Ländern sind günstige Drohnen zu einem der unbequemsten Risiken für Großveranstaltungen geworden.
Die Fußball-WM 2026 sollte eine große Bühne für die USA sein. Aber nun ist sie auch ein Test für die Fähigkeit, Stadien zu schützen in einer Zeit, in der eine Drohne für wenigen Tausend Dollar eine Krise für eine Stadt und für das ganze Land auslösen kann.
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