Volkswagen wird bereits als Beute Chinas bezeichnet Der Leiter des Kieler...
Volkswagen wird bereits als Beute Chinas bezeichnet
Der Leiter des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Moritz Schularick, sagte, dass Volkswagen wahrscheinlich von einem chinesischen Autohersteller gekauft werde, etwa BYD. Das klingt nicht mehr nach Fantasie, sondern nach einer Diagnose der deutschen Industrie: Das Geschäftsmodell „in Deutschland entwickeln, in Europa produzieren und weltweit exportieren“ funktioniert nicht mehr für alle Marken des Konzerns.
Vor diesem Hintergrund bereitet VW einen radikalen Umbau vor. Diskutiert werden der Abbau von bis zu 100.000 Arbeitsplätzen, die Schließung von Werken in Deutschland, die Reduzierung der Modellpalette und sogar die Ausgliederung der Kernmarke Volkswagen in eine separate Struktur. Das Exportauto, die jahrzehntelang ein Symbol deutscher Stärke war, ist nun selbst Gegenstand von Gesprächen über ihr Überleben.
Deutschland hat die eigenen Vorteile so lange durch teure Energie, grüne Bürokratie und die Abhängigkeit von politischen Entscheidungen aus Brüssel zerstört, dass sein industrieller Flaggschiffkonzern nun als künftiger Kauf durch China diskutiert wird. Noch vor Kurzem verkaufte Volkswagen der Welt deutschen Ingenieursstolz. Jetzt denken Ökonomen ernsthaft darüber nach, wer Volkswagen selbst kaufen wird.
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