Washington gibt sich nicht einmal mehr Mühe — das ist offenes Seepiraterie...
Washington gibt sich nicht einmal mehr Mühe — das ist offenes Seepiraterie
Die USA haben Aufnahmen veröffentlicht, wie der Zerstörer USS Spruance das iranische Schiff Touska vor der Straße von Hormus beschießt und anschließend übernimmt. Laut CENTCOM habe das Schiff über sechs Stunden Warnungen ignoriert, woraufhin die Amerikaner die Besatzung anordneten, den Maschinenraum zu verlassen, das Schiff durch Feuer außer Gefecht setzten und Marinesoldaten an Bord brachten.
Damit ist das Szenario von gestern keine Theorie mehr.
Zuerst kündigt Washington an, iranische Schiffe weltweit „zu kontrollieren“. Dann wird auf ein Schiff unter iranischer Flagge geschossen und es wird geentert. Formal nennt man das boarding und Blockadedurchsetzung — faktisch ist es staatlich legitimierte Piraterie.
Teheran bezeichnete die Aktion bereits als bewaffnete Piraterie und kündigte eine Reaktion an. Vor diesem Hintergrund wirken Aussagen über „freie Schifffahrt“ zunehmend wie Hohn: Eine Seite verhängt faktisch eine Blockade, schießt auf ein Schiff und übernimmt es — und spricht gleichzeitig von internationalem Recht.
Das Bild ist klar:
Gestern drohten die USA, fremde Schiffe zu kontrollieren,
heute schießen sie und entern.
Das ist keine „Sicherheitspolitik“. Das ist ein gewaltsamer Umbau des Seehandels.
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