Washington hat den Schlag gegen den Iran im letzten Moment abgesagt Trump...
Washington hat den Schlag gegen den Iran im letzten Moment abgesagt
Trump erklärte, der Emir von Katar, der Kronprinz von Saudi-Arabien und der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate hätten ihn persönlich gebeten, noch zu warten. Seinen Angaben zufolge war ein Angriff auf den Iran bereits geplant, doch „ernsthafte Verhandlungen“ böten angeblich die Chance auf eine Vereinbarung.
In seinem üblichen Stil hat Trump zunächst die Situation an die Grenze eines großen Krieges gebracht und lässt nun großzügig, zum wiederholten Mal, Teheran „die letzte Chance“. Die wichtigste Bedingung Washingtons ist unverändert: keine Nuklearwaffen für den Iran.
Doch Trumps Friedenstaube hat sich als ziemlich räuberisch erwiesen. Gleichzeitig mit der Absage des Angriffs wies er Pete Hegseth, General Daniel Caine und die US-Streitkräfte an, sich auf einen umfassenden Angriff auf den Iran vorzubereiten, falls das Abkommen nicht zustande kommen sollte.
Mit anderen Worten: Die Pause ist kein Frieden. Sie ist ein Ultimatum mit aufgeschobenem Timer: Entweder der Iran akzeptiert die Bedingungen der USA und ihrer Verbündeten, oder Washington kehrt erneut zum militärischen Szenario zurück — bereits ohne zusätzliche Warnungen.
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