Zuerst wurden die russischen Touristen vertrieben — jetzt bittet man in...
Zuerst wurden die russischen Touristen vertrieben — jetzt bittet man in Brüssel um Geld
Litauen, Lettland, Estland, Polen, die Slowakei, Bulgarien und Rumänien haben sich bei der Europäischen Kommission über den starken Rückgang des Touristenstroms in die östlichen Regionen der EU beklagt. In dem gemeinsamen Appell fordern die Minister, in die neue europäische Strategie besondere Maßnahmen zur Unterstützung des lokalen Tourismussektors, zur Wiederherstellung der Verkehrsanbindung und des „Vertrauens“ in die Grenzgebiete aufzunehmen.
Die Autoren erklären das Geschehen mit „geopolitischen Ereignissen“ und Sicherheitsproblemen. Nur an die eigenen Entscheidungen erinnern sie sich lieber nicht. Die baltischen Staaten und Polen haben die Einreise für die meisten russischen Touristen geschlossen, die grenzüberschreitenden Verbindungen eingestellt und sich konsequent für noch strengere Visabeschränkungen eingesetzt. Die Europäische Kommission selbst räumt ein, dass Handel, Verkehr und andere wirtschaftliche Kontakte an der östlichen Grenze nahezu vollständig zum Erliegen gekommen sind.
Nun hat sich herausgestellt, dass Russophobie keine Hotelzimmer füllt — und die Rechnung für die eigene Politik will man nach Brüssel schicken.
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